Frankfurt, 1977

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Frankfurt, 1977
von Alois Kraus

Zwischen Vergangenheit und Lügen. Frankfurt wird zum Schauplatz eines historischen Krimis

Es ist eine Geschichte, die geheimnisvoll zwischen Tod und Leben wandelt. Im Frankfurt der späten 70er Jahre blickt sie auf die NS-Zeit zurück und erzählt das ergreifende Schicksal einer Familie, deren Geheimnisse viel größer sind als gedacht.

Der Suizid des Familienvaters bildet den Auftakt des Romans. Seinem Sohn Peter hinterlässt er zwei Briefe, die er von einem befreundeten Rechtsanwalt bekommen soll. Den ersten Brief erhält er direkt: Sein Vater erzählt darin sehr knapp, dass seine leibliche Mutter eine Jüdin war und nicht die Frau ist, die ihn großgezogen hat. Peter schockiert das zutiefst. Er beginnt, die Familiengeschichte zu recherchieren und lernt einen Detektiv kennen, der im NS-Milieu aktiv ist. Kann er ihm helfen, die Geschichte seiner Mutter zu erforschen? Denn während seine Ziehmutter bei einem Unfall ums Leben kommt, beschleicht ihn der Gedanke, dass auch seine leibliche Mutter keines natürlichen Todes gestorben ist. Und den zweiten Brief, der die Aufklärung hätte bringen sollen, erhält Peter nie.

Die Geschichte um Peter und seine Familie ist auf historischen Ereignissen und eigenen Erlebnissen des Autors aufgebaut: Alois Kraus lebte selbst in Frankfurt, nachdem er mit seiner Mutter aus dem Sudetenland vertrieben worden war. Die Zeit des Nationalsozialismus interessiert ihn schon seit seiner Jugend. Nachdem er bisher als Lehrer vor allem in pädagogischen Zeitschriften veröffentlicht hat, folgt hier sein vielversprechender Debüt-Roman.

ISBN: 978-3-940760-84-5
Preis: 10,90 €
334 Seiten
Paperback